Besucherkalkbergwerk am Königsberg Wolfstein (am Reformationsfeiertag 31.10. geschlossen - am 1.11. u. 5.11. geöffnet)

Das Besichtigungs-Kalkbergwerk am Königsberg in Wolfstein bietet für Ausflugsveranstaltungen ein nicht nur sehr lehrreiches und anschauliches, sondern vor allem auch überaus eindrucksvolles Ziel.

Ein altes Bergwerk, in dem mit handwerklichen und alt überlieferten Methoden gearbeitet wurde, ist als technisches Kulturdenkmal erhalten. Das ist kein trockenes Museumsstück, das ist lebendiges Zeugnis menschlicher Unternehmungsgeistes.

Und wie eindrucksvoll das persönliche Erleben der Welt unter Tage –tief im Bergesinnern- ist, läßt sich mit Worten nicht beschreiben.

Gut geschulte Führer, anschauliche Darstellungen, klar erläuterte Demonstrationen von Gerät, Einrichtungsgegenständen und Arbeitsmethoden, sowie ein aufschlußreicher Farbtonfilm vermitteln während des etwa eineinhalb stündigen Führungsprogrammes auf ansprechende Weise eine Fülle von Wissen.

Neben der Bergwerks-Besichtigung bieten sich auch schöne Wanderungen im Landschaftsschutzgebiet Königsland an.

Um lange Wartezeiten vor der Bergeinfahrt zu vermeiden, empfehlen wir diesen Gruppen außerdem, das Bergwerk möglichst nicht zu den allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen, sondern mit unserem Fremdenverkehrsamt der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, Tel-Nr. 06382-791-0 einen besonderen Besuchertermin für einen Wochentag zu vereinbaren.


Fotogalerie:

Impressionen verschiedener Bergwerksbesuche


www.kalkbergwerk.com


Öffnungszeiten:

Sonn- und Feiertags von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

Voranmeldung für Gruppen unter Telefon 06382-791-118 erforderlich.


Zusätzliche Führungen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien immer dienstags und freitags um 14.00 Uhr (mit Anmeldung).


TIPP

Weinproben „unter Tage“

Jeden 3. Samstag im Monat um 18.30 Uhr offene Weinprobe

und ab 15 Personen individueller Termin möglich.

Vorherige Anmeldung erforderlich.

www.kalkbergwerk.com


Mit dem SWR Fernsehen unterwegs im Königsland „Expedition in die Heimat“ am Fuße des Königsbergs in Wolfstein und unter Tage !


Ein äußerst reizvoller Landstrich in der nördlichen Pfalz – das Königsland. Einst herrschte hier Rudolf I. von Habsburg, der im Jahr 1275 den Befehl gab, die Stadt Wolfstein zu gründen. Diese liegt wie einige andere Dörfer am Fuße des Königsbergs. Hier erkundet Moderatorin Anna Lena Dörr die Geheimnisse der noch sehr ursprünglichen Umgebung und stellt fest, dass es nicht nur einen König gibt – ganz im Gegenteil. Die Orte um den Königsberg und die Geschichten ihrer Einwohner zeigte „Expedition in die Heimat“ am Freitag, den 21. Oktober 2016 um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

Wolfstein hat zwar nur knapp über zweitausend Einwohner, aber hier wird Anna Lena Dörr auf ihrer Königssuche schnell fündig. So begegnet sie Menschen, die sich ihr ganz eigenes Reich geschaffen haben. Ramona Nagiller und ihr Ehemann Erhard tingelten einst mit einer Schlangen-Show durch die Welt. Jetzt haben sie das älteste Haus im Ort vor dem Verfall gerettet und dort das Künstler-Café „Denk-Mal“ eröffnet. Auf dem Gestüt des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) trifft Anna Lena Dörr dann sogar direkt auf eine „Königin“: Daniela König ist passionierte Reiterin und Mitarbeiterin des CJD. Mit verschiedenen Projekten bekommen benachteiligte Jugendliche dort eine Chance, mehr aus ihrem Leben zu machen. Dazu gehört auch ein kleiner Supermarkt, der „Nachbarschaftsladen“, in dem unter anderem Fleisch aus der eigenen CJD-Metzgerei verkauft wird.

Herwart Dilly hat die Macht – zumindest in Wolfstein. Er ist der Bürgermeister des Städtchens. Mit ihm erkundet Anna Lena Dörr die „Zweikirche“, die zwischen Wolfstein und Rutsweiler liegt. Die Reste mittelalterlicher Fresken geben wichtige Hinweise auf die Geschichte des Königslandes und helfen bei der weiteren Königssuche. In Eßweiler stößt Anna Lena Dörr auf „Könige der Landstraße“. Für die Autonarren zählen aber nicht die PS, sondern vor allem das Charisma ihrer historischen Stadtkreuzer. Mit Helmut Heinz steigt Anna Lena Dörr auf, um sich die Region von oben anzuschauen. Der „König der Lüfte“ nimmt die Moderatorin in seinem Flugzeug mit und erzählt ihr von seinen spektakulären Reisen rund um die Welt.

Aber auch die Geschichte eines „Königs der Tiefe“ lernt die „Expeditionsleiterin“ kennen, als sie in das Besichtigungs-Kalkbergwerk am Königsberg einfährt. In diesem Industriedenkmal kann man nachvollziehen, wie hart die Arbeit unter Tage einst war. Der letzte Bergmann Otto Cappel war hier sieben Jahre lang, von 1960-1967, ganz alleine tätig.


Zum SWR-Beitrag


Mit der Bahn zum Besucherkalkbergwerk am Königsberg Wolfstein

 
 

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