Hinweise zur Eindämmung von Ratten


Vermehrt haben uns in den vergangenen Wochen Anrufe von besorgten Bürgern erreicht, welche von Ratten im Verbandsgemeindegebiet berichteten.

Wenn Sie einen Rattenbefall auf Ihrem Grundstück feststellen, können Sie eigenverantwortlich Maßnahmen zur Bekämpfung einleiten. Falls Sie Mieter eines Grundstücks sind, informieren Sie bitte ebenfalls den Grundstückseigentümer.

Grundsätzlich gilt, vorbeugen ist der beste Schutz vor einem Rattenbefall.

Aus diesem Grund sollten folgende Maßnahmen gegen Rattenbefall berücksichtigt werden, damit sich diese Tiere nicht unkontrolliert vermehren:

  • Abfallentsorgung nur in den dafür vorgesehenen, verschlossenen Behältern
  • Verschmutzte Mülltonnenstandorte und überquellende Müllcontainer vermeiden
  • Gelbe Säcke erst möglichst kurz vor dem Abfuhrtermin an die Straße stellen
  • Mülltonnen immer geschlossen halten
  • Keine Nahrungsmittel in die Natur werfen
  • Essensreste nicht durch die Toilette entsorgen
  • Fütterung von wildlebenden Tieren möglichst vermeiden bzw. bedarfsgerecht füttern, da Futterreste Ratten anlocken
  • Für Ratten geeignete Nahrungsmittel oder Hunde- und Katzenfutter nicht offen lagern, Futterreste entsorgen
  • Keinen Unterschlupf für Ratten bieten, indem Gerümpel entsorgt wird
  • Verschließen Sie Durchschlupfmöglichkeiten in Türen und Mauern
  • Einbau von Rückschlagklappen im Abflusssystemen
  • Schäden bzw. Öffnungen an Gebäuden reparieren
  • Offenen, ins Freie führende Lüftungsschächte und Kanäle sowie Kellerfenster vergittern
  • Gräben auf oder an einem Grundstück sauber halten.

Die richtigen Vorkehrungen machen das Umfeld für Ratten unattraktiv. Sie siedeln sich erst gar nicht an oder werden durch mangelnde Verstecke leicht zur Beute ihrer natürlichen Feinde wie zum Beispiel Hunde oder Katzen.

Hilfreich wäre es, wenn Sie mit Ihren umliegenden Nachbarn das Gespräch suchen würden, um gemeinsam den Rattenbefall zu bekämpfen.

Falls Sie sich unsicher sein sollten, welche Bekämpfungsmaßnahmen bei Ihnen vor Ort sinnvoll sind, suchen Sie sich Hilfe von professionellen Schädlingsbekämpfern.

Ein behördliches Eingreifen ist nur in besonderen Ausnahmefällen notwendig. Insbesondere, wenn Zweifel bestehen, ob durch den Rattenbefall eine Gesundheitsgefährdung (Seuchengefahr) vorliegt oder droht, sollte das Gesundheitsamt des Kreis Kusel informiert werden. Bei vermehrtem Aufkommen von Ratten in der Kanalisation sind umgehend die Verbandsgemeindewerke zu informieren.

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