Tourismus- und Gleichstellungsstelle der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein

„Wir machen Euch Dampf“ 

Die von der Gleichstellungsbeauftragten Doris Zinßmeister organisierte Veranstaltung „Wir machen Euch Dampf“ brachte viele Gäste nach Odenbach.

Die ersten Teilnehmer trafen bereits am Vormittag ein. Diese wurden von der zertifizierten Gästeführerin Petra Rübel in Empfang genommen, dieauf einem Streifzug durch den Ort zeigen konnte, dass Odenbach einiges an historischen              Gebäuden und Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Beispiele sind das alte Rathaus, das gegenüberliegende ehemalige          Erkerhaus, das alte Schulhaus, die 40 Keller am Waldweg, sowie die Raul, von Petra Rübel zur Liebesraul ernannt, da sich dort in früheren Zeiten Liebespaare geküsst haben sollen. Schließlich stand der Besuch der ehemaligen Synagoge an, einem Alleinstellungsmerkmal mit seinen barocken Wandmalereien. Die Vorsitzende Ursula Woehl erzählte  den geneigten          Zuhörern/innen lebhaft vom ehemals reichen  jüdischen Leben in Odenbach und Umgebung.

 

Danach versammelte sich die Schar in der festlich geschmückten Gemeindehalle. Ein Highlight stand an, nämlich eine      köstlich prickelnde Sektprobe. Erlesene Tröpfchen durften gekostet werden, vom Prosecco über Winzersekt bis hin zum Champagner. Mit jedem Schluck stieg die Stimmung der Gesellschaft und gute Laune machte sich breit. Petra Rübel            begeisterte mit viel Witz und Fachwissen.

 

Mittlerweile war der Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Bürgermeister Andreas Müller konnte nun noch eine weitere, hinzugekommene und vor allem hungrige Gästegruppe begrüßen, denn als i-Tüpfelchen galt nun das Servieren der            berühmten Dampfnudeln von Küchenchef Christian Sauer. Dazu wurde Vanille- und Weinsoße gereicht.     

 

Andreas Müller lobte die Vielseitigkeit von Petra Rübel, ob sportlich unterwegs auf dem e-Bike oder bei fachkundig          geführten Wanderungen. Dann pries er die handwerklichen    Fähigkeiten von Christian Sauer an, welcher den Zuhörern        erklärte, dass neben seinem Bürojob in der Verwaltung das        Backen seine große Leidenschaft sei. 

Auch bedankte Herr Müller sich bei der                                    Gleichstellungsbeauftragten Doris Zinßmeister, die mit dieser Veranstaltung erneut erreicht hat, den Menschen unsere                                                                                                                        Heimat nahezubringen mit allen Genüssen, die unsere Gegend                                                                                                              bietet. Ein Dankeschön richtete sich auch an die Helferinnen                                                                                                                    Verena Becker und Diana Zinßmeister.

 

Im wahrsten Sinne des Wortes war es ein Tag, an dem in jeder Hinsicht in Odenbach ordentlich Dampf gemacht wurde. Ganz zum Schluss gab es noch eine Prise Mitleid. Denn in einer der bei Frau Zinßmeister eingegangenen Rückmeldungen hieß es: „Es war eine sehr schöne Veranstaltung, nur der Bäcker war nicht zu beneiden“.